Fahrausweiskontrolle

In allen Bussen des BSU gilt das Prinzip der Selbstkontrolle. Jeder Fahrgast ist selbst dafür verantwortlich, dass sie oder er vor Abfahrt im Besitz eines gültigen Fahrausweises ist. Dieses System wird in der Schweiz seit vielen Jahren bei nahezu allen Transportunternehmungen des Nahverkehrs angewandt. In den BSU-Bussen können Sie Ihr Ticket auch beim Fahrpersonal lösen (zum Beispiel ab Haltestellen, wo kein Billettautomat vorhanden ist).

Fehlt ein gültiges Ticket, muss der Fahrgast einen Zuschlag bezahlen. Das gilt beispielsweise in folgenden Fällen:

  • Einfahrtenkarte oder Mehrfahrtenkarte sind nicht entwertet
  • Zu wenig oder falsche Zonen gelöst
  • Fahrt mit einem Fahrausweis 2. Klasse in der 1. Klasse (gilt auch für den Einstiegsbereich)
  • Fahrt mit Abo Gleis 7 auf dem BSU-Netz: Dieser Fahrausweis ist beim BSU nicht gültig
  • Kein Billett fürs Velo vorhanden
  • Kein Billett für den Hund vorhanden

Es ist nicht immer eindeutig, ob ein Fahrgast versehentlich oder absichtlich ohne gültige Fahrkarte mit uns reist. Deshalb können und wollen wir diese Unterscheidung bei der Fahrausweiskontrolle nicht machen. Wir beurteilen nur, ob ein gültiger Fahrausweis vorhanden ist oder nicht. Mit der Erhebung des Zuschlages unterstellen wir dem Fahrgast nicht, dass er oder sie absichtlich ohne gültiges Ticket unterwegs ist. Damit unsere Kontrollen glaubwürdig sind, müssen wir hier eine klare Linie verfolgen und wenn immer möglich alle Fahrgäste gleich behandeln. Für missbräuchlich verwendete oder gar gefälschte Fahrausweise gelten übrigens besondere, bedeutend höhere Zuschläge.

Fahren ohne gültigen Fahrausweis bedeutet für den BSU Einnahmeausfälle. Mit unseren Kontrollen wollen wir diese Ausfälle minimieren. Das kommt schlussendlich wieder den zahlenden Reisenden zugute. Die Präsenz unseres Kontrollteams wird von vielen Fahrgästen geschätzt.